Enttäuschung

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Ein kleines Mäuslein lebte mitten im Wald in einer tiefen Höhle unter einem großen Baum.
Es war sehr fleißig, klug und weitsichtig, aber vor allem doch sehr lieb, denn es half allen seinen Freunden und hatte für jeden ein offenes Ohr, der ein solches brauchte.
Eines Tages nun kam der Fuchs vorbei.
´Guten Tag´, sagte er, ´ich bin dein Freund, gib´ mir zu essen!´
Sofort lief die kleine Maus in ihre Vorratskammer und holte jedes Stück Käse, das sie besaß, und gab es dem Fuchs, der alles schnell verschlang.
Einige Tage später stand der Fuchs wieder vor der Tür und sagte: ´He, wir kennen uns, ich bin doch dein Freund! Du musst mir helfen, ich habe Hunger!´
Da lief die Maus so schnell sie konnte und holte alle Körner, die sie hatte. Der Fuchs vertilgte alles und ging für eine Weile.
Nach kurzer Zeit klopfte es wieder an die Tür des kleines Mäuschens.
´Du weißt doch, dass ich dein Freund bin, also gib mir gefälligst zu essen!´, knurrte der Fuchs.
´Ich habe keinen Bissen mehr, schon seit Tagen esse ich selbst kaum etwas. Ich kann dir nichts mehr geben, lieber Freund!´ weinte das kleine Mäuschen.
´DANN WERDE ICH MIR ANDERE FREUNDE SUCHEN!´
schrie der Fuchs und fraß das Mäuschen auf!

 © 99 P.Eitner

 

Du bist gekommen
und wir legten unsere Freundschaft zusammen.

Du stecktest meine ein
wie einen Geldschein.

Unsere Freundschaft -
ein Gutschein,
den Du hervor holst,
wenn Du etwas willst ?
Sonst nichts ?

Ab heute
bleibt mein Schalter
GESCHLOSSEN !!

 

 

Freundschaft

Ich bin sehr vorsichtig geworden
im Verschenken meiner Freundschaft.
Trotzdem investiere ich dann und
wann zu viel Gefühl.
Doch nachdenklich werde ich dann,
wenn ich bemerke, daß nur ich immer gebe.
Dann schwöre ich mir
- nie wieder -
bis zum nächsten Versuch...

(Musenalp)

 

 A D E...

Wir teilen die Zeit,
die DU *erübrigen* kannst; -
nach Abzug aller
Pflichten und Wünsche
fallen für mich
die *Pausen* ab.

... doch Dein Pausenclown
will ich nicht länger sein.

Deshalb.... *siehe oben*

(Kristina Allert-Wybranietz)

 

Erwartungen....

Was andere von Dir erwarten,
solltest Du nur dann erfüllen,
wenn Du es willst.
Schliesslich bist Du kein Automat,

der mitleidet,
drückt man die Taste *Mitleid* -

der zuhört,
drückt man die Taste *Zuhören* -

der lustig ist,
drückt man die Taste *Lustig* -

der still ist,
drückt man die Taste *Ruhe* -

und so weiter...

Begegnest Du solchen *Tastendrückern*,
lass ruhig mal
TILT - GESTÖRT
aufleuchten....

(Kristina Allert-Wybranietz)

 

 

 Man nannte uns Zwillinge

denn das waren wir
nun, hast Du´n Freund.
Ich dachte, was soll´s
nichts kann uns trennen
doch, er tat es.

Du kennst nur noch ihn,
und ich? Was ist mit mir?
Hey, ich bin auch noch da!!

Ich höre mir alles an,
Deine Sorgen, Deine Ängste,
Deine Träume, Deine Stories.

Es ist wie damals - denkst Du,
doch du hast dich verändert.
Du hast dich entfernt.
Merkst du es nicht?

Ich rede kaum noch,
Lache nicht mehr wie damals.
Ich habe auch Sorgen
Ängste, Träume, Stories,
doch du hörst nicht zu.

Kennst du mich noch?
Weißt du noch wer ich bin?
Oder was ich fühle?

Du erwartest, daß ich
Ratschläge erteile, tröste
mir alles anhöre.

(Kristina Allert-Wybranietz)

 

Überbeanspruchung
- oder Ausnutzung -

Gern war ich bereit,
dich aufzufangen,
wenn du schwach
dich einfach
fallen lassen wolltest.

Doch habe ich nicht
die Kraft,
bei jeder
kleinen Turbulenz
dein Abfangjäger
zu sein.

(Kristiane Allert-Wybranietz)

 

Benutzung nach Bedarf ?
Manche Leute
lassen ihre Mitmenschen fallen
wie eine aufgerauchte Zigarette -
achtlos, weggeworfen wie eine Kippe
.............
einige treten sie dabei sogar aus.


(Kristiane Allert-Wybranietz)






 


 



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